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Ab Anfang Oktober beginnt wieder die Drückjagdzeit. Anbei in der Anlage ein paar Tipps und Tricks wie Sie die Drückjagd zu einem Erlebnis werden lassen und nicht zum Alptraum.

 

Denke Sie auch an kleinere Details und ggf. Vorschriften in Landes oder Bundesforst. Hier insbesonders der Schießnachweis und das benutzen von bleifreier Munition, wenn gefordert.

Wer tut was, wann, wie wo und wozu:

Erstes Abgehen der Treiben

  • Beim ersten Ablaufen der Treiben auf das Schussfeld achten – gibt es Kugelfang?
  • Muss das Schussfeld freigeschnitten werden?
  • Können sich die Standnachbarn nach Standeinnahme sehen?
  • Wo müssen Drückjagdböcke aufgestellt werden (Standfestigkeit, Zustand, Kugelfang)?
  • Schützenstände im Treiben, abhängig von Geländestruktur, Sicherheit
  • Wie verläuft das Treiben – wo gehen die Treiber am Jagdtag (Schussfeld)?
  • Wo könnten die Fahrzeuge geparkt werden (außerhalb des Gefahrenbereichs!)?
  • Wo warten während der Jagd die an der Jagd beteiligten Personen (Wildbergetruppe)?

Zweites Abgehen der Treiben

  • Sicherheitsbereiche kennzeichnen (Schussfeld)
  • Warnzeichen anbringen
  • Schützenfolge auszeichnen
  • Standnummern anbringen
  • Alle sonstigen sicherheitsrelevanten Kennzeichnungen anbringen (z.B. Pkw-Parkplatz)

 Die Ansprache des Jagdleiters (10 Kernaussagen)

  • „Begrüßung“ (Bläser)
  • Einleitung – Ablauf der Jagd (wie, wann, wo)
  • Verhalten auf dem Stand = Erfolg
  • Abholung der Schützen
  • Sicherheitsregeln
  • Freigabe
  • Hinweis Streckelegen & Schüsseltreiben
  • Uhrenvergleich
  • Gruppeneinteilung
  • „Aufbruch zur Jagd“ (Bläser)


Die Ansage des Gruppenleiters / Anstellers

  • Wann ist das Treiben (Anfang/Ende)?
  • Wo ist das Treiben (Verlauf)?
  • Nachbarn verständigen
  • Sicherheitszonen zeigen
  • Kugelfang – gewachsener Boden!
  • Schussentfernung (z.B. max. 50 Meter)
  • Treiber, Hunde, Waldbesucher können von überall kommen
  • Schütze darf Stand nicht verlassen!
  • Auf Abholung warten
  • Ende Treiben – Waffe entladen!
  • „Waidmannsheil“

Unfallverhütungsvorschrift

Verkehrssicherungspflicht bei Drückjagden

Der Tag der Jagd

Häufig erlebe wir, dass die Jagdscheinkontrolle belächelt wird. Dabei ist der Besitz eines gültigen Jagdscheins die Bestätigung für den Jagdleiter, dass ein Versicherungsschutz besteht. Durch die Versicherung sind im Ernstfall die Kosten eines Jagdunfalls erst einmal abgesichert. Wenn der Jagdleiter alles richtig geplant und vorbereitet hat, bekommt er am Jagdtag selbst kaum noch etwas zu tun. Seine Aufgabe besteht ausschließlich darin, die Jagdleiteransprache vor und nach der Jagd zu halten, Anweisungen zu geben, zu dokumentieren und die Durchführung der Jagd zu kontrollieren.

Zu guter letzt der nicht vorhersehbare Ernstfall

Jedem Jagdleiter sei ans Herz gelegt zu überdenken, was zu tun ist, wenn es  doch zum Unglück kommt. Dabei bieten sich bei jeder Drückjagd auf allen Zetteln, Blättern oder Karten die Telefonnummer des Jagdleiters sowie die Notrufnummern aufgedruckt an. Somit geben wir den Beteiligten ein sicheres Gefühl, im Ernstfall nicht allein zu sein.

Viel Weidmannsheil!!!

 

 

 

Termine und Neuigkeiten

Delegiertenversammlung am 21.02.2020 in Ludwigslust

Einladung KDK Ludwigslust 2020

Neues zur "Pürzelprämie": Aufwandsentschädigungen zur ASP fortgesetzt und erweitert

Zunehmende ASP-Gefahr

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist die derzeit größte Bedrohung für die landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland und so auch in Mecklenburg-Vorpommern.

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Delegiertenversammlung des KJV Ludwigslust e.V.

Delegiertenversammlung des Kreisjagdverbandes Ludwigslust am 22.03.2019 in Grabow

Im Schützenhaus Grabow fand die diesjährige Delegiertenversammlung des Kreisjagdverbandes Ludwigslust statt. Umrahmt durch die Ausstellung von Prof. Dr. Gottlieb Polzer dessen Vater seinerzeit Revierförster in Leussow war, nahmen ca. 70 Delegierte an der Veranstaltung teil.

In ruhiger und besinnlicher Atmosphäre lauschten die Delegierten den verschiedenen Beiträgen, aus dem Bereich des Landesjagdverbandes durch Reinhard Hube, dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes und den Ausführungen zum Sachstand des Schießstands Püttelkows. Dabei waren Themen wie ASP, Wolf und Nutriabejagung wieder wichtige Schwerpunkte, die es zu erläutern galt. Aber auch die anstehende Beitragserhöhung wurde noch mal konstruktiv erläutert und fand dann einstimmig Anklang.

Der Kreisjagdverband steht auf finanziell guten Füßen. So erläuterte die Schatzmeistern Kerstin Brüning, die Ein- und Ausgaben detailliert, so dass für alle nachvollziehbar war, welchen Weg welches Geld genommen hat. Weiterhin konnten sowohl das jagdliche Brauchtum als auch die Schützen des Kreisjagdverbandes wieder sehr gut Ergebnisse vorweisen, die von guter Arbeit der Obleute zeugten.

Hier gilt es nochmals den Dank auszusprechen, an die Jäger und Jägerinnen der Hegeringe, Bläser und Bläserinnen, Schützen und Schützinnen, die den Kreisjagdverband so erfolgreich vertreten haben.

Im diesem Sinne wünscht der Vorstand allen ein erfolgreiches Jagdjahr 2019/2020

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Fotos: M. Handorf

Einladung zur diesjährigen Delegiertenversammlung in Grabow

Einladung zur Delegiertenversammlung des Kreisjagdverbandes Ludwigslust e. V.

 

Die Delegiertenversammlung des KJV Ludwigslust findet

am Freitag den 22. 03. 2019  um 19.00 Uhr (ab 18.30Uhr „Schüsseltreiben“)

im „Schützenhaus Grabow“, in 19300 Grabow - Goethestraße 1 statt.

Tagesordnung

 

  1. Begrüßung der Delegierten und Gäste
  2. Bestätigung der Tagesordnung
  3. Grußworte (regionale Gäste)
  4. Bericht des Vorstandes
  5. Bericht der Schatzmeisterin zum Abschluss 2018 und Haushaltsplanentwurf 2019
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Austausch und Entscheidung zum Schießplatz Püttelkow
  8. Diskussionen
  9. Auszeichnungen
  10. Feststellen der Beschlussfähigkeit
  11. Beschluss Entlastung des Vorstandes
  12. Beschluss Haushaltsplanentwurf
  13. Schlusswort des Vorsitzenden KJV

 

                                                                                                          Vorstand KJV Ludwigslust

Tierfundkataster als App neu

Tierfund-Kataster: App jetzt noch einfacher zu bedienen

Das Tierfund-Kataster ermöglicht erstmals eine bundesweit einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Mit der neu gestalteten App können Tierfunde schneller gemeldet werden.

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