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Jagd(horn)signale sind ein fester Bestandteil der Jagdkultur und waren früher das einzige Mittel zur unmittelbaren Verständigung über lange Distanzen während der Jagd.

Auch heute noch sind die Signale Ausbildungs- und Prüfungsbestandteil und werden weiterhin eingesetzt, der Schwerpunkt liegt nun aber im jagdlichen Brauchtum, bei dem unter Anderem dem Wild die letzte Ehre durch das Totsignal erwiesen wird.

Jagdhorn

Begrüßung
"Heil Euch, Männer der grünen Tracht! Der Jagdhörner Signal hell jubelnd klingt es vom Berg bis in das Tal zum frohen Gruße, zum Gruße für Euch. Willkommen seid uns, schießt gut, trefft gut, Ihr Jägersleut' - Jägersleut' habt frohen Mut!"

Hirsch

Hirsch tot
"Hirsch tot! Den edlen Hirsch im tiefen Tann' nach hoher, herrlicher Pürsch ich mir gewann. Halali!"

Reh

Damwild tot
"Den Schaufler traf ich gut, sein Wedel der wackelt und zackelt nicht mehr. Der schweißige Bruch schmückt den Hut. Halali."

Wildschwein

Sau tot
"Gestern abend schoß ich auf ein grobes Schwein, gestern abend schoß ich auf 'ne Sau. Gestern abend traf den Keiler ich allein, gestern abend zielt' ich ganz genau. Halali!"

Reh

Reh tot
"Bock ist tot, Bock ist tot! Einen Bock, den schieß ich gern, sechs Enden trägt sein Gehörn. Halali!"

Ente

Flugwild tot
"Das Flugwild schnell streicht, der Schrotschuß erreicht Fasanen und Enten nicht leicht. Das Flugwild schnell streicht, der Schrotschuß erreicht Fasanen und Enten nicht leicht. Halali!"

Fuchs

Fuchs tot
"Füchslein rot, bist jetzt tot. Frech und keck; liegst du heute auf der Streck'. Alle List zwecklos ist, bist nun doch in's Garn gegangen. Der Fuchs ist tot. Halali!"

Hase

Hase tot
"Der Has' ist tot, ist mausetot. Er hat den ganzen Balg voll Schrot. Der Has' ist tot. Der Has' ist tot."

Kaninchen

Kaninchen tot
"Der flinke Rammler kreuz und quer, lief er mir grade ins Gewehr. Schon stand er Kopf, schon stand er Kopf"

Jagdhorn

Jagd vorbei - Halali
"Jagd aus, die Jagd aus! Das jagen ist zu Ende! Halali."

Erbsensuppe

Zum Essen
"Kommt doch herbei, kommt doch herbei, Jäger, Treiber, kommt doch herbei! Essen gibt's jetzt! Erbsensuppe mit fettem Schweinebauch, Erbsensuppe, Schnaps gibt es auch."

Jägermarsch

Jägermarsch

Signale der gemischten Bläsergruppe des KJV

Signale: 2x Sammeln; Begrüßung Ost; Hohe Wecken; Anblasen des Teibens; Hunderuf; Hirsch tot; Damhirsch tot; Muffeltot; Gams tot; Sau tot; Reh tot; Fuchs tot; Hase tot; Flugwild tot; Zum Essen; Jagdvorbei,kl.Halali

Lieder: Jägermarsch Nr.3 (Stief); Aufbruch zur Jagd(Patzig); Intrada(Patzig); Jägermarsch Jagd frei(Patzig); Hundefanfare(Stief); Auf Wiedersehen(Stief)

Ventilstücke: Wachtelfanfare(Kozeluch); Es blies ein Jäger(Patzig); Morgenpirsch(Heinrich); Große Halali(Hayden)

Jagdliches Brauchtum

Termine und Neuigkeiten

Koalitionsvertrag sieht Änderungen im Bundesjagdgesetz vor

 

Der DJV begrüßt die vorgesehenen Änderungen des Bundesjagdgesetzes

hinsichtlich Munition, Schießübungsnachweis und Jungjägerausbildung.

Auch die Ankündigung, den Schutzstatus des Wolfes zu überprüfen, stößt auf Zustimmung. 

Jahreshauptversammlung KJV LWL

Termin: 23.03.2018

Ort: Dümmer, Gaststätte Ossenkopp

Zeit: 18:00-21:00 Uhr

Zusatzthema: Wildbrethygiene und Verkauf von Wildbret- Rechtliche Voraussetzungen, Trichinenuntersuchungen

Dozentin: Dr. Heike Mildner Amtstierärztin

Verwaltungsvorschrift zur Aufwandsentschädigung für Maßnahmen zur Vorbeugung vor der ASP separat in besserer Qualität zu ihrer Verwendung plus Antragsformulare

Von der obersten Jagdbehörde haben wir folgende Erläuterungen zur VwV erhalten:

" 1. Für jedes im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis einschließlich 31. März 2019 erlegte Stück Schwarzwild und für den Einsatz eines leistungsgeprüften (brauchbaren) Jagdhundes bei revierübergreifender Ansitzdrückjagd im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis einschließlich 31. März 2018 wird eine Entschädigung in Höhe von 25 Euro gewährt. Land und Bund sind hiervon ausgenommen.
 
2. Der Antrag ist bei dem Forstamt / Nationalparkamt zu stellen, in dessen Gebiet der Jagdbezirk oder der größte Teil des Jagdbezirkes liegt.
 
3. Der Schwarzwild-Antrag ist ein Sammelantrag, der die Strecke des Vormonats enthalten soll, und der immer in der zweiten vollen Kalenderwoche des Folgemonats beim FoA/NPA einzureichen ist. Erste Woche einer Antragstellung ist somit die Woche vom 8. bis 12. Januar 2018.
 
4. Dem Schwarzwild-Antrag sind beizufügen:
 
a)  die erste Durchschrift (grün) des Wildursprungsscheines gemäß § 3 Absatz 1 der Wildhandelsüberwachungsverordnung,
 
b) die Pürzel der erlegten Stücke Schwarzwildes und
 
c) ein geeigneter Jagdbezirksnachweis in Kopie (Eintragung des Jagdbezirkes im Jagdschein oder Auszug Jagdpachtvertrag). Es genügt, wenn dieser Nachweis nur bei der ersten Antragstellung erbracht wird.
 
5. Der Jagdhunde-Antrag ist bei dem Forstamt oder dem Nationalparkamt zu stellen, in dessen Gebiet der größte Teil der Fläche der beteiligten Jagdbezirke liegt. Dem Antrag ist als Nachweis der Brauchbarkeit des Hundes die Brauchbarkeitsbestätigung gemäß § 1 Absatz 2 Satz 2 der Jagdhundebrauchbarkeitsverordnung in Kopie beizufügen. Für den rückwirkenden Zeitraum (1. bis 18. Dezember) reichen formlose Bestätigungen aus.
 
6. Beide Anträge enthalten den steuerrechtlichen Hinweis, dass die Bewilligungsbehörde einer Mitteilungspflicht an das Finanzamt unterliegt, wenn der Zahlungsempfänger von ihr mindestens 1.500 Euro im Kalenderjahr erhalten hat (Bagatellgrenze)."
 
 
 
Aufwandsentschädigung VwV pdf (wird nachgereicht)

Aufwandsentschädigung für jedes erlegte Wildschwein

Nr.381/2017  | 30.11.2017  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Jäger in Mecklenburg-Vorpommern erhalten für jedes im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis zum 31. März 2019 erlegte Wildschwein auf Antrag eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 Euro.

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In eigener Sache....

Klarstellung zum SVZ Artikel regionaler Teil Hagenow 14.11.17 und SVZ Artikel Wirtschaftsteil 15.11.17 / Presseerklärung Dr. Volker Böhning zum Thema: Zunahme Schwarzwildpopulation und ASP

Aufgrund von teilweise falsch zitierten Aussagen in der SVZ und auch nicht fundierten Darstellungen aus der eigenen Jägerschaft, möchten wir in diesem kurzen Beitrag richtigstellen, dass die in der Presse zitierten Aussagen teilweise oder gar nicht so getätigt wurden oder in einigen Fällen sogar falsch zitiert worden sind.
Die Grundaussage, dass die Schwarzwildpopulation nach wie vor hoch ist und das sachlich gesehen, verschiedene Faktoren dafür verantwortlich sind, wurden auch durch unsere Aussagen so bestätigt. Nicht korrekt sind Aussagen diesbezüglich, das wir im Namen des KJV LVL die Schuld nur in der Landwirtschaft suchen oder uns gegen Forderungen des Ministers Dr. Till Backhaus stellen. Diese Interpretation und Auslegung sind schlichtweg falsch dargestellt und wurden sowohl im Kreisblatt als auch im Wirtschaftsteil der SVZ in Zusammenhang mit den Aussagen von Dr. Volker Böhning  schlecht oder falsch zitiert. Es gibt keinen „Zoff“ unter unseren Jägern und auch keinen „Zoff“ mit dem Präsidium des LJV. Wir alle sind uns der Verantwortung im Zuge der ASP bewusst und  stellen uns auch nicht gegen die Forderungen des Ministers, den Schwarzwildabschuss zu intensivieren. Die Kernaussage erläutert dazu  nur, dass dieses im Rahmen der Weidgerechtigkeit und dem Jagdrecht verbleibt und kein „Freifahrtsschein“ sein soll.  So wurde auch gegenüber der Presse argumentiert, alle Äußerungen die diesbezüglich zusätzlich gemacht wurden, sind nicht im Gespräch getätigt worden und wurden zusätzlich ohne unserer Wissen hinzugefügt. Zukünftig werden wir solche Mitteilung erst nach eigener Prüfung freigeben, um solche Missverständnisse zu vermeiden.

Drewke/Handorf