kopfbild

L1530407

Seit jeher gibt es zwischen der Jagd und der kulturellen Entwicklung des Menschen und der Gesellschaft enge Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten.

JagdhörnerWeidmannssprache, Bräuche, Bruchzeichen, Jagdsignale, Trophäen und ähnliches werden in der heutigen Zeit in erster Linie mit „jagdlichem Brauchtum" in Verbindung gebracht. Dabei stellt sich oftmals die Frage was ist noch „zeitgemäß“?
Schon ab dem 12. Jahrhundert entwickelte sich die Jägersprache als eine umfangreiche „Sondersprache" mit heute rund 3000 Begriffen. Sie umfasst Begriffe mit Jagdbezug aller Art, Bezeichnungen zu jagdlichen Vorgängen, zu Lebenszeichen, zu Körperteilen und zu den Aufenthaltsorten des Wildes, der Jagdhunde und der Beizvögel.

Als Bestandteil des jagdlichen Brauchtums dienen z. B. die Bruchzeichen im Rahmen der Jagdausübung der Verständigung, der Markierung oder der Ausschmückung.

Die Liebe zur Natur, zur Heimat und dem Wesen der Jagd werden gefördert durch Jagdlieder, Jagdsignale und jagdliche Bräuche. Das diese im Wandel der Zeit abwandelbar sind, ist nicht von der Hand zu weisen. Der Sinn für das Schöne und die Erhaltung der Ethik der Jagdgebräuche sollten jedoch an erster Stelle stehen. Dies zu bewahren, ist eines der wichtigsten Aufgaben der Jäger, um auch die Öffentlichkeit daran teilhaben zu lassen. JagdhutVon großer jagdpraktischer Bedeutung sind auch heute noch die Jagdsignale. Sie dienen besonders der Verständigung während großflächig durchgeführter Treib- und Drückjagden und zum Verblasen des erlegten Wildes mit den sog. „Totsignalen". Mit diesen Signalen bringen Jäger ihre Achtung für das erlegte Wild zum Ausdruck. Im Landkreis Ludwigslust sind eine Vielzahl Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser in 12 Jagdhornbläsergruppen aktiv. Zu ihrem musikalischen Repertoire gehören neben den traditionellen Jagdsignalen auch die konzertante Jagdmusik.

In der heutigen Betrachtung sollten alle Jäger daran denken, das Wild als einen Teil der Schöpfung zu achten. Aufgrund der „Schnellebigkeit“ werden viele Dinge vergessen und missachtet. Es ist unsere Aufgabe, gerade der jüngeren „grünen Generation“ diesen Weg aufzuzeigen, damit das jagdliche Brauchtum erhalten bleibt. (Bilderquellen:“Jagdliches Brauchtum“ Lemke/Stoy)

Jagdhornbläser des KJV Ludwigslust in der Bekow zum 01. Mai

L1530405

Ansprechpartner Jagdliches Brauchtum: Michael Kuhn - Handy: 0171/7007474, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am 18.06.2016 findet der Tag des Jagdhornes in Redefin statt.

Anbei finden Sie die Einladung zur näheren Information.

Einladung pdf

Protokoll/Termine

 

Jagd(horn)signale sind ein fester Bestandteil der Jagdkultur und waren früher das einzige Mittel zur unmittelbaren Verständigung über lange Distanzen während der Jagd.

Jagdliches Brauchtum

Termine und Neuigkeiten

Koalitionsvertrag sieht Änderungen im Bundesjagdgesetz vor

 

Der DJV begrüßt die vorgesehenen Änderungen des Bundesjagdgesetzes

hinsichtlich Munition, Schießübungsnachweis und Jungjägerausbildung.

Auch die Ankündigung, den Schutzstatus des Wolfes zu überprüfen, stößt auf Zustimmung. 

Jahreshauptversammlung KJV LWL

Termin: 23.03.2018

Ort: Dümmer, Gaststätte Ossenkopp

Zeit: 18:00-21:00 Uhr

Zusatzthema: Wildbrethygiene und Verkauf von Wildbret- Rechtliche Voraussetzungen, Trichinenuntersuchungen

Dozentin: Dr. Heike Mildner Amtstierärztin

Verwaltungsvorschrift zur Aufwandsentschädigung für Maßnahmen zur Vorbeugung vor der ASP separat in besserer Qualität zu ihrer Verwendung plus Antragsformulare

Von der obersten Jagdbehörde haben wir folgende Erläuterungen zur VwV erhalten:

" 1. Für jedes im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis einschließlich 31. März 2019 erlegte Stück Schwarzwild und für den Einsatz eines leistungsgeprüften (brauchbaren) Jagdhundes bei revierübergreifender Ansitzdrückjagd im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis einschließlich 31. März 2018 wird eine Entschädigung in Höhe von 25 Euro gewährt. Land und Bund sind hiervon ausgenommen.
 
2. Der Antrag ist bei dem Forstamt / Nationalparkamt zu stellen, in dessen Gebiet der Jagdbezirk oder der größte Teil des Jagdbezirkes liegt.
 
3. Der Schwarzwild-Antrag ist ein Sammelantrag, der die Strecke des Vormonats enthalten soll, und der immer in der zweiten vollen Kalenderwoche des Folgemonats beim FoA/NPA einzureichen ist. Erste Woche einer Antragstellung ist somit die Woche vom 8. bis 12. Januar 2018.
 
4. Dem Schwarzwild-Antrag sind beizufügen:
 
a)  die erste Durchschrift (grün) des Wildursprungsscheines gemäß § 3 Absatz 1 der Wildhandelsüberwachungsverordnung,
 
b) die Pürzel der erlegten Stücke Schwarzwildes und
 
c) ein geeigneter Jagdbezirksnachweis in Kopie (Eintragung des Jagdbezirkes im Jagdschein oder Auszug Jagdpachtvertrag). Es genügt, wenn dieser Nachweis nur bei der ersten Antragstellung erbracht wird.
 
5. Der Jagdhunde-Antrag ist bei dem Forstamt oder dem Nationalparkamt zu stellen, in dessen Gebiet der größte Teil der Fläche der beteiligten Jagdbezirke liegt. Dem Antrag ist als Nachweis der Brauchbarkeit des Hundes die Brauchbarkeitsbestätigung gemäß § 1 Absatz 2 Satz 2 der Jagdhundebrauchbarkeitsverordnung in Kopie beizufügen. Für den rückwirkenden Zeitraum (1. bis 18. Dezember) reichen formlose Bestätigungen aus.
 
6. Beide Anträge enthalten den steuerrechtlichen Hinweis, dass die Bewilligungsbehörde einer Mitteilungspflicht an das Finanzamt unterliegt, wenn der Zahlungsempfänger von ihr mindestens 1.500 Euro im Kalenderjahr erhalten hat (Bagatellgrenze)."
 
 
 
Aufwandsentschädigung VwV pdf (wird nachgereicht)

Aufwandsentschädigung für jedes erlegte Wildschwein

Nr.381/2017  | 30.11.2017  | LM  | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt

Jäger in Mecklenburg-Vorpommern erhalten für jedes im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis zum 31. März 2019 erlegte Wildschwein auf Antrag eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 Euro.

weiterlesen...

In eigener Sache....

Klarstellung zum SVZ Artikel regionaler Teil Hagenow 14.11.17 und SVZ Artikel Wirtschaftsteil 15.11.17 / Presseerklärung Dr. Volker Böhning zum Thema: Zunahme Schwarzwildpopulation und ASP

Aufgrund von teilweise falsch zitierten Aussagen in der SVZ und auch nicht fundierten Darstellungen aus der eigenen Jägerschaft, möchten wir in diesem kurzen Beitrag richtigstellen, dass die in der Presse zitierten Aussagen teilweise oder gar nicht so getätigt wurden oder in einigen Fällen sogar falsch zitiert worden sind.
Die Grundaussage, dass die Schwarzwildpopulation nach wie vor hoch ist und das sachlich gesehen, verschiedene Faktoren dafür verantwortlich sind, wurden auch durch unsere Aussagen so bestätigt. Nicht korrekt sind Aussagen diesbezüglich, das wir im Namen des KJV LVL die Schuld nur in der Landwirtschaft suchen oder uns gegen Forderungen des Ministers Dr. Till Backhaus stellen. Diese Interpretation und Auslegung sind schlichtweg falsch dargestellt und wurden sowohl im Kreisblatt als auch im Wirtschaftsteil der SVZ in Zusammenhang mit den Aussagen von Dr. Volker Böhning  schlecht oder falsch zitiert. Es gibt keinen „Zoff“ unter unseren Jägern und auch keinen „Zoff“ mit dem Präsidium des LJV. Wir alle sind uns der Verantwortung im Zuge der ASP bewusst und  stellen uns auch nicht gegen die Forderungen des Ministers, den Schwarzwildabschuss zu intensivieren. Die Kernaussage erläutert dazu  nur, dass dieses im Rahmen der Weidgerechtigkeit und dem Jagdrecht verbleibt und kein „Freifahrtsschein“ sein soll.  So wurde auch gegenüber der Presse argumentiert, alle Äußerungen die diesbezüglich zusätzlich gemacht wurden, sind nicht im Gespräch getätigt worden und wurden zusätzlich ohne unserer Wissen hinzugefügt. Zukünftig werden wir solche Mitteilung erst nach eigener Prüfung freigeben, um solche Missverständnisse zu vermeiden.

Drewke/Handorf